Alle Vorlagen
Vorlage 15 · florianmuff.tech/vorlagen

Router & WLAN absichern

Fünf Massnahmen für mehr WLAN-Sicherheit zu Hause
florianmuff.tech
Cybersecurity-Vorlagen
info@florianmuff.tech
Der Router ist das Tor zum Internet: und oft jahrelang mit Standard-Einstellungen in Betrieb. Diese Checkliste zeigt fünf Massnahmen die jeder in 20 Minuten umsetzen kann.

Schritt 1: Standard-Passwort des Routers ändern

Warum: Standard-Passwörter wie "admin/admin" sind öffentlich bekannt. Angreifer im selben Netz könnten deinen Router übernehmen.
Router-Verwaltungsoberfläche aufrufen: meist 192.168.1.1 oder 192.168.0.1 im Browser
Mit Standarddaten einloggen (steht auf der Rückseite des Routers)
Passwort für die Verwaltung ändern auf ein starkes, einzigartiges Passwort
Neues Router-Admin-Passwort im Passwort-Manager speichern

Schritt 2: WLAN-Name (SSID) anonymisieren

Warum: WLAN-Namen wie "Familie Müller" oder "Mustermann-Home" verraten wer du bist. Angreifer können gezieltere Angriffe planen.
WLAN-Name (SSID) auf etwas Neutrales ändern (z.B. "WLAN-7842": keine Namen, keine Adressen)
WLAN-Passwort: mind. 15 Zeichen, zufällig (vom Passwort-Manager generiert)
Sicherheitsstandard: WPA3 wählen (falls Router das unterstützt): sonst WPA2

Schritt 3: Gäste-WLAN einrichten

Warum: Wer sich ins Haupt-WLAN einloggt, sieht potentiell alle verbundenen Geräte. Ein getrenntes Gäste-WLAN schützt das Heimnetz.
Gäste-WLAN aktivieren (separater Name, separates Passwort)
Option "Gäste voneinander isolieren" aktivieren
Smart-Home-Geräte (TV, Glühbirnen, Kameras) ins Gäste-WLAN stecken: sicherere Trennung

Schritt 4: Router-Firmware aktualisieren

Warum: Veraltete Firmware enthält bekannte Sicherheitslücken. Viele Router-Angriffe nutzen genau diese aus.
In der Router-Verwaltung: Firmware-Update prüfen (oft unter "Wartung" oder "Software")
Automatische Updates aktivieren falls möglich
Router-Modell und aktuell installierte Version notieren:
Router-Modell / Firmware-Version

Schritt 5: Fernverwaltung deaktivieren

Warum: "Remote Management" erlaubt es, den Router von aussen zu verwalten: und genau das tun auch Angreifer.
In der Router-Verwaltung: "Remote Management" oder "Fernzugriff" suchen und deaktivieren
UPnP deaktivieren falls nicht benötigt (ermöglicht Geräten im Netz, Ports zu öffnen)
WPS deaktivieren (Sicherheitslücke: bequem aber unsicher)

Kontrolle: Zusammenfassung

MassnahmeErledigt amNächste Prüfung
Router-Admin-Passwort geändert
WLAN-Name + Passwort geändert
Gäste-WLAN eingerichtet
Firmware aktualisiert
Fernverwaltung deaktiviert